Das Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA) wurde im Jahre 2001 mit einer Anschubfinanzierung des Landes Baden-Württemberg als erstes und bisher einziges Postgraduiertenzentrum einer deutschen Universität in Lateinamerika gegründet. Es hat seinen Sitz in Santiago, Chile.

Dem Gründungsbeschluss lag die strategische Absicht zugrunde, die wissenschaftliche Kooperation mit ausgewählten lateinamerikanischen Universitäten zu verstärken und die Sichtbarkeit der Universität Heidelberg in dieser Region zu erhöhen. Gemeinsam mit den strategischen Partnern Universidad Católica de Chile (PUC) und Universidad de Chile (UCH) wurden Promotions- und Masterstudiengänge in den Fächern Astronomie, Psychotherapie, Jura, Geo- und Umweltwissenschaften, Medizinische Informatik und Medizinische Physik entwickelt. Die erfolgreiche Plazierung dieser Kooperationsstudiengänge auf dem lateinamerikanischen Bildungsmarkt machte das HCLA zu einem Leuchtturm der deutschen Wissenschaft. Seit 2009 ist das HCLA eines von vier Exzellenzzentren in Forschung und Lehre, die vom DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert werden.

Das HCLA steht als organisatorische Plattform allen Fakultäten der Universität Heidelberg offen und hat sich als Tagungszentrum für hochkarätige Wissenschaftsveranstaltungen einen Namen gemacht. Internationale Seminare, Symposien, Summer Schools und Zertifikatskurse  in einem breiten Fächerspektrun finden regelmäßig statt. Zum Serviceangebot gehören Kurse für Deutsch als Fremdsprache und die Beratung sowie Betreuung von Austauschstudierenden und Wissenschaftlern. Mit dem Heidelberg Haus, das vom HCLA als Gästehaus und Apart Hotel betrieben wird, stehen den aus Heidelberg und aller Welt eingeflogenen Wissenschaftlern attraktive Apartments zur Verfügung, die den Lehr- bzw. Forschungsaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten sollen.

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